Der Migros-Konzern umfasst gut drei Dutzend Produktions-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen. Die genossenschaftlich organisierte Migros (M) ist mit 590 Filialen die Nummer eins im Schweizer Detailhandel.
Hintergrund
Im Gründungsjahr 1925 liess sich noch nicht auf die späteren Ausmasse des Gebildes „Migros“ schliessen. Firmengründer Gottlieb Duttweiler’s Konzept basierte auf fahrenden Läden. Begonnen wurde mit 9 Verkaufswagen, welche 6 Artikel führten.
Heute bestehen 10 M-Genossenschaften, welche Eigentümer des M Genossenschafts-Bund (MGB) sind. Jede Genossenschaft ist mehrheitlich selbständig organisiert und zuständig für ihre eigenen Filialen. Der MGB ist beauftragt, die Migros nach aussen als Einheit zu repräsentieren sowie intern das Zusammenspiel der Genossenschaften zu stärken.
Im Direktionsbereich MGB Logistik Transport besteht eine Abteilung Migros Tauschgeräte-Management (MTM). Die Kernaufgabe des MTM besteht darin, die rund 7,6 Millionen Tauschgeräte der Migros, wie beispielsweise Paletten aus Holz und Kunststoff, Rollcontainer, Aufsetzgitter oder Fleischhaken zu steuern und verwalten, neue Tauschgeräte zu beschaffen und interne und externe Kunden in Fragen rund um die Tauschgeräte zu betreuen.
Branche, Produkt und Zielgruppe
Tauschgeräte sind notwendig für einen einfachen Transport von Produkten, wie zum Beispiel Kunststoffgebinde beim Transport von Früchten, Gemüse, Fleisch oder Brot. Tauschgeräte generieren jedoch keinen direkten Produktmehrwert, sondern stellen lediglich eine Aufwandsposition dar. Um diese Aufwände möglichst tief zu halten, hat sich die Migros entschieden, hauptsächlich wieder verwendbare Gebinde einzusetzen.
Bei der Migros werden täglich zwischen insgesamt 750 Partnern bis zu 40 Arten von Tauschgeräten umgeschlagen, womit ca. 250 Millionen Bewegungen im Jahr entstehen. Zu den Partnern zählen Hersteller von Tauschgeräten, M-Industrien, Drittlieferanten, M-Genossenschaften mit ihren Filialen, externe Lager sowie Dienstleister zuständig für Reparatur, Reinigung und Sortierung von Tauschgeräten.
Das MTM, welches total 9 Personen beschäftigt, ist mit zwei wesentlichen Aufgaben beauftragt. Einerseits sorgt die Abteilung dafür, dass leere Tauschgeräte rechtzeitig zurück in die Produktionsstätte kommen, andererseits verrechnet sie verursachergerecht eine Gebühr für den Gebrauch von Tauschgeräten. Dazu ist das MTM für Reparaturen und Neubeschaffungen verantwortlich. Die Aufgaben sind umfangreich. Die Disposition verlangt das Wissen von stets aktuellen Beständen (IST und SOLL) bei allen Partnern. Die Verrechnung von Mieten muss transparent, gerecht und angepasst sein.
Im Weiteren ist die Lieferantenmacht von Bedeutung, welche sich auf die Kreisläufe von Tauschgeräten auswirkt. Ein Grosslieferant möchte beispielsweise darauf bestehen, auf individuellen Paletten zu liefern, obwohl die Migros grundsätzlich mit Europaletten arbeitet. Andere Lieferantenwünsche beinhalten die Qualität der Tauschgeräte sowie die Wahl von Transportmittel, Transporteur oder Transportzeitpunkt.
Allgemein zeigen sich in der Bewirtschaftung von Tauschgeräten im Grosshandel seit einigen Jahren zwei Trends:
- Rückzug staatlicher Betriebe (in der Schweiz der SBB) von Investitionen und Aufwendungen in Unterhalt und die Anschaffung neuer Tauschgeräte wie Paletten.
- Erhöhte Ansprüche an die Qualität der Tauschgeräte bedingt durch moderne, automatische Produktions- und Logistikanlagen.
Dementsprechend liegt nun der Auftrag bei der Privatwirtschaft, Beschaffung, Unterhalt, Koordination und Lagerung von Tauschgeräten zu betreiben.
Unternehmensvision
Als Schrittmacherin am Markt ist die Migros bestrebt, ihre Marktführerschaft auszubauen, indem sie das Leistungsangebot für ihre Kunden noch attraktiver macht. Das Unternehmen zeigt sich im kulturellen, sozialen und ökologischen Engagement beispielhaft.
In den 15 Thesen aus dem Jahre 1950, welche den persönlichen Willen der Stifter Gottlieb und Adele Duttweiler darstellen, wird erwähnt, dass der Bestand der Genossenschaft auf ihrem organisatorischen Leistungsvorsprung beruht. Hervorgehoben werden insbesondere die Bedeutung des MGBs und dessen wertvolle Leistungen für die Mitgliedsgenossenschaften und deren Zusammenhalt. In den folgenden Ausführungen wird eine E-Business-Lösung beschrieben, welche die Genossenschaften wie auch Lieferanten einbindet und dadurch den zentralen Aufgaben des MGBs weiteren Leistungsvorsprung verleiht.
Aus vier Sichten wird beschrieben, wie die ASP-Lösung yellowlog Lademittel-manangement von yellowworld das Tauschgeräte-Management [vgl. auch Kapitel 1] der Migros mit der IT Applikation TGIS unterstützt.
Geschäftssicht
Abb. 1 1 zeigt die unterschiedlichen Partner, welche an der beschriebenen Lösung beteiligt sind. Nach einer Vorstellung der in diesem Zusammenhang wichtigsten Rollen wird im Weiteren ein Vorher-/Nachher-Vergleich des Tauschgeräte Managements bei der Migros aufgezeigt.

Abb. 1 1: Involvierte Partner im Migros Tauschgeräte-Management
Der MGB ist Eigentümer aller Tauschgeräte der Migros. Drittlieferanten wie auch die M-Industrien und M-Genossenschaften melden Ihren Bedarf und beziehen nach Bedarf Tauschgeräte zu einem zeitbasierten Mietpreis. Das MTM ist die zuständige Abteilung im MGB, die die Verwaltung der Tauschgeräte führt. Die Hauptaufgabe liegt in der Disposition dieser Gebinde zwischen allen involvierten Partnern. Berücksichtigt werden nebst dem gemeldeten Bedarf, die internen, wie auch externe Lager, in denen momentan nicht benötigte Tauschgeräte eingestellt sind, sowie die Dienstleister, zu denen Hersteller, Waschbetriebe, Reparatur- und Sortierwerke von Tauschgeräten zählen.
Alle Partner führen täglich den Bestand an Tauschgeräten. Im Regelfall melden darauf die M-Genossenschaften ihre disponiblen, also wieder verfügbaren Mengen an Leergebinde und M-Industrien sowie Drittlieferanten bestellen den gemäss Produktionsplanung notwendigen Tauschgerätebedarf. Dienstleister melden ebenfalls freie Kapazität und disponible Mengen. In den Meldungen enthalten ist jeweils die Qualität der Tauschgeräte. Unterschieden wird zwischen defekt und tauschfähig und gegebenenfalls liegen Angaben betreffend Hygiene und Sortierung vor.
Dadurch dass jeder Partner bestrebt ist, seine Mietkosten tief zu halten, werden heute die disponiblen Mengen umgehender dem MTM gemeldet. Anhand der vorliegenden Meldungen nimmt das MTM täglich die Disposition vor. Die Regel-Disposition ist dabei in der webbasierten Lösung von yellowworld hinterlegt, auf die in den weiteren Sichten genauer eingegangen wird. Lediglich in Notfällen, wie beispielsweise bei Systemausfall oder Nachbestellungen, ist es den Partnern erlaubt, Meldungen per Telefon oder Fax durchzugeben. Dies bedingt jedoch eine nachträgliche Erfassung im System und kann Mehrkosten verursachen.
Nach abgeschlossener Disposition sehen alle Partner die ihnen zugeteilten Aufträge mittels Absender- und Empfängerliste. Der Transport wird dann vom Empfänger und in vorgesehenen Fällen (z.B. bei Bahntransporten) ausschliesslich vom Absender organisiert. Strassentransporte werden durch Migros interne oder externe Transportunternehmen durchgeführt, sofern diese der MTM-Partner nicht selber vornimmt.
Nach diesem Schema betreibt die Migros seit dem 1. Januar 2005 ihre Disposition der Tauschgeräte. Für alle Partner hat sich damit die Abwicklung mit Tauschgeräten wesentlich vereinfacht. Ausschlaggebend für eine Veränderung waren Problemfelder und ihre Auswirkungen, wie sie in Tab. 1 2 zusammengefasst sind [Anforderungen].
Tab. 1 2: Wichtigste erkannte Problemfelder und ihre Auswirkungen (Quelle: yellowworld/Migros)
Die Einführung der Lösung TGIS hatte das Ziel, diese Problemfelder unter Berücksichtigung der genannten drei Kernanforderungen [vgl. auch Kapitel 2] an Transparenz, Systemgerechtigkeit und optimale Kosten zu beseitigen.
Prozesssicht
Die webbasierte Lösung TGIS unterstützt das Tauschgeräte-Management bei der Migros in fünf Kernprozessen:
- Bestandesführung
- Disposition
- Sortierung / Reparatur / Entsorgung
- Verrechnung
- Beschaffung
Bestandesführung: Bei jedem Partner ist ein Tauschgeräte-Verantwortlicher (TGV) bestimmt, der für die tägliche Bestandesführung verantwortlich ist. Der Absender bucht im TGIS zum Zeitpunkt des Versandes die Ausgänge und druckt den Lieferschein für diesen Leergut-Transport. Diese Buchung generiert im TGIS auf dem Konto des Empfängers automatisch einen Eingang. Der Bestand während der Transportzeit wird dem Empfänger belastet. Von der Lösung unterstützt werden somit die Aufgaben Tauschgeräteausgang und eingang kontrollieren und verbuchen.
Disposition: Das MTM definiert die Vorgaben für die Gesamtdisposition und koordiniert die zentrale und dezentrale Disposition. Voraussetzung für die Durchführung sind die Daten der Bestellungen und disponiblen Mengen aller betroffenen Partner. Der TGV gibt täglich seine prognostizierten disponiblen Mengen des Folgetages ins TGIS ein bzw. errechnet täglich die Bestellung seiner Organisation und erfasst diese bis spätestens 7.00 Uhr am Dispotag. Das MTM disponiert bis 11.00 Uhr die Bestellungen der Partner und löst die Transportaufträge an die Transportorganisatoren (Absender, Empfänger) aus. Abb. 1 2 illustriert diese Schritte auf der Zeitachse.
Abb. 1 2: Prozess der Disposition auf der Zeitachse des Tauschgeräte-Management
Kern der Lösung ist die Unterstützung der Disposition im MTM. Was früher aus mehreren dezentralen Softwaresystemen oder manuellen Aufgabenbereichen bestand, ist jetzt in einem Datenpool zusammengefasst. Dadurch dass jeder Partner auf diesen Pool zugreifen kann, sind die Probleme der aufwendigen Schnittstellen, Datenübermittlung und Intransparenz beseitigt und die Disponenten verfügen stets über aktuelle und vollkommene Daten.
Die Regel-Disposition findet in drei Phasen statt, der automatischen, überregionalen und regionalen Disposition. Nach einer manuellen Systemsperre um 7 Uhr für weitere Meldungen, gültig für den Folgetag, wird die erste Phase ausgelöst. Unterstützt durch hinterlegte Stammdaten einzelner Partner, wie beispielsweise dem bevorzugten Transportmittel oder regelmässigen Bedarfsmengen, erfolgt eine automatisch generierte Auftragszuordnung. Sind alle Vorschläge vom Disponenten akzeptiert, wird in einer zweiten Phase das Gleichgewicht an Tauschgerätenachfrage und angebot in den einzelnen Regionen hergestellt. Beispielsweise wird ein Auftrag aus einer Region mit Palettenüberschuss an eine Palettennachfragende Region generiert. Darauf folgt in einem dritten Schritt die regionale Disposition mit dem Ziel, die einzelnen Nachfragen der Partner mit bestehenden disponiblen Mengen zu decken. Nach Abschluss der Disposition werden Transportaufträge durch das System generiert, via einer Schnittstelle weitergeleitet und können dann von den Partnern eingesehen werden. Abb. 1 3 zeigt den Verlauf der Prozessaktivitäten in zeitlicher Folge.
Abb. 1 3: Prozess der Regel-Disposition im MTM
Sortierung / Reparatur / Entsorgung:Die vom MTM beauftragten Dienstleister sortieren, reparieren und/oder entsorgen die von den Partnern angelieferten Tauschgeräte nach Beauftragung durch das MTM. Die Dienstleister melden die reparierten resp. sortierten Tauschgeräte als disponibel in der entsprechenden Qualität. Die Dienstleister buchen im TGIS zum Zeitpunkt des Versandes die Ausgänge und erzeugen den Tauschgerätelieferschein. Diese Buchung generiert auf dem Konto des Empfängers automatisch einen Eingang.
Verrechnung: Miet- und Dienstleistungsgebühren werden pro Tauschgerät aufgrund des Tagesbestandes (Stichzeit 23.59 Uhr) je Partner berechnet. Die Rechnungsdaten pro Konto werden in Form eines PDF dem MTM monatlich zur Verfügung gestellt und zudem ins zentrale System des MGB-Rechnungswesens übertragen. Es handelt sich um eine Auflistung der einzelnen Transaktionen der betreffenden Rechnungsperiode, gilt aber nicht als Kundenbeleg. Die Rechnungsstellung und das Debitorenmanagement finden im Rechnungswesen des MGB statt.
Beschaffung: Die Beschaffung erfolgt aufgrund von Mehrbedarf, Engpässen, Inventurverlusten Defekten oder Neubeschaffungen. Das MTM erstellt aufgrund der Bedarfsmeldungen der Partner Prognosen über den Bedarf und sichert damit die Verfügbarkeit durch Zukäufe oder Zumiete.
Anwendungssicht
TGIS ist als ASP-Lösung konzipiert, das heisst die Realisierung und der IT-Betrieb werden im Auftrag der Migros durch yellowworld auf der eigenen Plattform IPEC (Integrated Platform E-Commerce) bereitgestellt. Die yellowlog, wie auch die Billing Applikationen sind genereller Bestandteil dieser Plattform. Die Migros behält die volle Kontrolle und Verantwortung über die dadurch unterstützten Prozesse. Abb. 1 4 zeigt die TGIS Systemübersicht und die Integration in das MGB Systemumfeld.
Abb. 1 4: Anwendungsübersicht und Integrationsschema
Die Lösungsarchitektur TGIS basiert auf einem asynchronen Datenaustausch. Somit werden keine Systeme oder Datenbanken direkt miteinander verbunden. Die Kommunikation zwischen der M-Gemeinschaft und yellowworld erfolgt über eine EAI-Schnittstelle (Enterprise Application Integration), welche für den MGB in Form eines FTP-Zugriffs zur Verfügung steht (1). Seitens Migros ist ein Connector (TGIS-Connector) realisiert, der jegliche Migros interne Daten zusammenfasst und auf den TGIS-EAI stellt oder abholt (2). Sämtliche Daten werden verschlüsselt transferiert. Zur Gewährleistung der geforderten Performance besteht ein Virtual Privat Network zwischen MGB und yellowworld mit einer Verbindung von mindestens 1 Mbit/s Datenbandbreite.
Die TGIS-EAI Schnittstelle bietet die Funktionen Kommunikation über sichere FTP-Verbindung (SSH) mit dem TGIS-Connector, Listener Funktion (Crontab), für eintreffende Daten, Übermittlungsprüfung (Struktur), Übermittlungssequenz wichtiger Dateninhalte, geringe Datenaufbereitung (Zusammenfügen von Attributen) und proaktive Alarmierung per E-Mail.
Der TGIS-Connector bietet die Funktionen Aufbau einer sicheren FTP-Verbindung (SSH2) zum TGIS-FTP Server, Listener-Funktion (Crontab), Monitoring, Alarming, Transfer von Dateien (ASCII, CSV, XML), Zwischenspeicherung der Daten, Datenaufbereitung und Frontend.
Die Verantwortlichen bei den MTM-Partnern können sich mit einem herkömmlichen PC mit Web-Browser am TGIS anmelden. Als Benutzerschnittstelle dient das TGIS-Web (3) und bietet im Allgemeinen die Funktionen An- und Abmelden des Benutzers, Bestandesführung, Disposition, Verrechnung und Report / Statistik.
Zusammenfassend bietet das System in folgenden Bereichen Unterstützung [Funktionsübersicht]:
- Strukturierte zentrale Disposition mit im System geregelten Automatismen, Prioritäten und Verbindlichkeiten.
- Einheitliche und einfache Dokumente sowie Ansichten, welche das System generiert und abruft (z.B. Gebindelieferscheine, Bewegungen, Palettenbons).
- Zentrale Kontoführung je Partner
- Automatisierte Aufbereitung und transparente Darstellung der Verrechnungsdaten (Miete, Kontingente, Dienstleistungen, Transporte).
- Systemgestützte Vertragsadministration
- Einfache und benutzerfreundliche Anwendung (Kontextbezogene Online-Hilfefunktion, Plausibilitätsprüfungen)
- Elektronische Schnittstellen zu ERP/Logistiksystemen der Partner
- Elektronische Schnittstellen zu SAP FI/CO im MGB
- Elektronische Schnittstellen zu den Transportdispositionsystemen des MGB
- Auswertungen und Statistiken können einfach erstellt (Filter) und exportiert (XLS, CSV) werden.
Technische Sicht
TGIS basiert auf dem yellowlog Applikationen der IPEC-Plattform, die eine hohe Ausfallsicherheit im Betrieb verteilter IT-Lösungen bietet. Vertikal ist IPEC in einen Access-, Transaction , und Datalayer aufgeteilt (siehe Abb. 1 5). Auf dem Accesslayer werden mehrere parallel geschaltete Web-Rechner und auch redundant ausgelegte FTP-Server betrieben. Der Zugang erfolgt über HTTPs, FTP oder sFTP. Der nachfolgende Transactionlayer erhält seine Daten aus dem Accesslayer über standardisierte Schnittstellen. Der Zugriff auf den Datalayer erfolgt sodann vom Transactionlayer aus über Standard-Datenbankschnittstellen. Die drei Layer sind untereinander durch Firewalls getrennt. Alle Server sind in mehrfacher Ausführung vorhanden (Clustersysteme) und die anfallende Last wird über Loadbalancing-Funktionen über mehrere Standorte verteilt.
Abb. 1 5: IPEC Hardwareplattform in einer 3-Layer Architektur (Quelle: yellowworld)
Horizontal stellt IPEC eine Entwicklungs-, sowie eine Integrations- und eine Produktionsplattform zur Verfügung. Auf der Entwicklungsplattform werden neue Funktionen realisiert und funktional getestet. Die Integrationsplattform unterstützt die Überführung der neuen Funktionen auf die Produktion. Dieser Zwischenschritt ist wichtig, damit vor der Produktivsetzung neuer Funktionen intensive Last- und Integrationstest durchgeführt, aber auch neue Geschäftsprozesse überprüft werden können. Die Produktionsplattform wird redundant an zwei Standorten betrieben. Dadurch ist eine Systemwartung im Vollbetrieb gewährleistet.