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Nicole Scheidegger, Norman Briner, Valerie Sticher, Pascal Sieber, Marc André Hahn, Alfred Bertschinger, Gerrit Taaks (2008): Die Organisation des E-Business VIII. Knowledge Economy: Fallstudien über die Bedeutung der Informatik und Telekommunikation zur Steigerung der Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit. Dr. Pascal Sieber & Partners AG, Bern. ISBN 978-3-033-01798-6 |
Werden nur statische und standardisierte Reports zur Verfügung gestellt, können Informationen immer akkurat und kontrolliert verteilt werden. Der Zugang zu standardisierten Reports ist einfach, schnell und intuitiv. Der Nachteil ist, dass keine individuellen Ad-hoc-Informationsbedürfnisse rasch und einfach befriedigt werden können.
Werden nur Ad-hoc-Analysemöglichkeiten zur dezentralen Erstellung von Auswertungen zur Verfügung gestellt, können diese zeitnah und individuell von jedem Benutzer erstellt werden. Die Erstellung von Analysen erfordert jedoch gute Kenntnisse der Datenstrukturen und der Werkzeuge. Der Aufwand über das gesamte Unternehmen hinweg betrachtet ist immens. Es besteht auch die Gefahr, dass jeder mit eigenen Auswertungen operiert, welche untereinander nicht vergleichbar sind.
PwC hat sich für einen Mittelweg entschieden. Individuelle Ad-hoc-Analysen können von ausgewählten Power Usern selbstständig erstellt werden. Die meisten Benutzer werden jedoch mit standardisierten Reports bedient. Personalisierte Zugriffsrechte stellen sicher, dass jeder die für ihn relevanten Informationen erhält. Jeder Mitarbeitende verfügt damit ein Instrument, seinen eigenen Arbeitsalltag effizienter zu gestalten.
Die konsolidierte Datengrundlage, die standardisierten Reports und die Analysemöglichkeiten erhöhen die Entscheidungsfähigkeit jedes Einzelnen, aber auch die der Gesamtfirma. Mit dem Projekt „Data Warehouse Step 1“ legte PwC den Grundstein für den Einsatz von Business Intelligence und wird dem Credo „Connected Thinking“ auch in den Bereichen Reporting und Datenintegration gerecht.